Förderung der Berufsausbildung

Allgemeine Voraussetzungen für eine Förderung:

Gefördert werden können über einen Antrag an die SAB nur Unternehmen:

  • deren Berufsausbildung betrieblich durchgeführt wird
  • mit weniger als 500 versicherungspflichtigen Arbeitnehmern 
  • die nicht zu den Arbeitgebern der öffentlichen Hand gehören oder Unternehmen, bei denen die öffentliche Hand nicht die Kapitalmehrheit hält. Nichtgefördert werden Jugendliche, die über eine Hochschul- bzw.Fachhochschulreife verfügen (wenige spezielle Ausnahmen)

Einige Fördermöglichkeiten sollen kurz skizziert werden:

1. Förderung von Ausbildung im Verbund!

Ziel der Förderung ist die Gewinnung von Ausbildungsplätzen in Betrieben, die personell und/ oder sächlich nur teilweise ausbildungsgeeignet sind. Gefördert werden z.B.: Ausbildungsverbünde zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
Somit kann die Qualität der Ausbildung in Unternehmen verbessert und damit auch zukünftig Ausbildungspotential auf dem lokalen Markt gesichert werden,

2. Berufsausbildungsplatzförderung für besondere Zielgruppen Förderfähig sind:

  • Berufsausbildungsverhältnisse mit Absolventen der Berufsvorbereitung
  • Berufsausbildungsverhältnisse mit jungen Müttern und Vätern
  • eine ergänzende Förderung über Verbund ist möglich

3. Förderung des Erwerbs von Zusatzqualifikationen

Diese Förderung unterstützt Unternehmen die ihren Auszubildenden Fertigkeiten und Kenntnisse vermitteln möchten, die über den Rahmen einer Ausbildungsordnung hinausgehen oder auf eine spezielle Vertiefung/ Ergänzung gerichtet ist. (IT - Kompetenzen, Europakompetenzen, BWL/ VWL)
Fördervoraussetzungen:

  • Die Inhalte der Maßnahme müssen über den Rahmen der Ausbildungsordnung hinausgehen
  • Die Lehrgänge müssen zusätzlich zum Ausbildungs- / Unterweisungsplan sowie außerhalb der Ausbildungszeit durchgeführt werden

4. Förderung von Auslandaufenthalten

  • Verpflegungspauschale; Fahrten zwischen Unterkunft und Praktikumsort; Erstattung der wirtschaftlichsten An- und Abreise
  • Geförderte Azubis müssen Hauptwohnsitz in Sachsen haben
  • Keine Anrechnung der Ausbildungstage im Ausland auf die Verbundausbildung im

5. Förderung des Erwerbs von Sprachkenntnissen oder interkulturellen Kompetenzen von Azubis

  • Ausgliederung der Sprachen aus der "Zusatzqualifizierung"
  • Geförderte Azubis müssen Hauptwohnsitz in Sachsen haben
  • nur Vollzeitmaßnahmen möglich

Wenn Sie Fragen zu diesen Förderungen haben, beraten wir Sie gern.